DIE WOHNRAUMFRAGE: Warum Deutschland immer weniger Wohnungen baut

Wohnungsmangel, steigende Mieten und sinkende Fertigstellungszahlen – eine Bestandsaufnahme zum Auftakt des neuen, 6-teiligen Spezialpodcasts von DIGITALWERK und der Instone Group.

Wohnraum bleibt knapp – trotz sinkender Bevölkerung

Deutschland steht vor einem scheinbaren Widerspruch: Obwohl die Bevölkerung zuletzt leicht zurückgegangen ist, bleibt Wohnraum vielerorts Mangelware. Besonders in den Metropolregionen übersteigt die Nachfrage das verfügbare Angebot deutlich. Die Folge sind steigende Angebotsmieten und immer schwierigere Bedingungen für Wohnungssuchende. Genau diesem Spannungsfeld widmet sich die erste Folge der Podcast-Reihe „DIE WOHNRAUMFRAGE“.

Kruno Crepulja, CEO der Instone Group, und Michél-Philipp Maruhn, Founder & Host des DIGITALWERK-Podcasts.

Die Wohnungsnot trifft längst nicht mehr nur Studierende

Wer heute eine Wohnung sucht, spürt die Auswirkungen der Wohnraumkrise unmittelbar. Besonders in Großstädten konkurrieren zahlreiche Interessenten um wenige verfügbare Wohnungen. Studierende, Familien und Menschen mit geringem Einkommen stehen dabei häufig vor besonderen Herausforderungen. Die Situation sorgt zunehmend für gesellschaftliche Spannungen und beeinflusst die Lebensplanung vieler Menschen.

Warum Deutschland seine Bauziele verfehlt

Vor Jahren gab die Politik das Ziel aus, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu schaffen. Die Realität sieht jedoch anders aus: Die Fertigstellungszahlen liegen deutlich darunter und befinden sich auf dem niedrigsten Stand seit vielen Jahren. Gleichzeitig verlängern sich Planungs-, Genehmigungs- und Bauzeiten kontinuierlich. Hinzu kommen gestiegene Finanzierungskosten, hohe regulatorische Anforderungen und ein komplexes Zusammenspiel zahlreicher Beteiligter.

Viele Stellschrauben sind bekannt

Viele Ursachen der Krise sind längst identifiziert worden. Hohe Baukosten, umfangreiche Baustandards, langwierige Genehmigungsverfahren und steuerliche Belastungen erschweren die Schaffung neuen Wohnraums. Gleichzeitig hat Deutschland in der Vergangenheit bewiesen, deutlich größere Herausforderungen bewältigen zu können. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob Lösungen existieren, sondern wie schnell sie umgesetzt werden.

Die Wohnraumfrage geht alle an

Wohnraum ist weit mehr als ein Immobilien- oder Bauthema. Die Bau- und Immobilienwirtschaft zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Landes und beeinflusst Beschäftigung, Vermögensbildung und gesellschaftliche Stabilität gleichermaßen. Deshalb verstehen die Hosts die Wohnraumfrage als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die kommenden Folgen der Podcast-Serie beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und bringen Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Praxis an einen Tisch.

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