SchwörerHaus: 75 Jahre, 46.000 Häuser, und ein Bekenntnis zum Standort Deutschland!

46.000 Häuser, 350 Mio. € Umsatz und ein klares System: SchwörerHaus-Chef Johannes Schwörer über Baukrise, Fertighaus & Zukunftslösungen.

Vom reinen Baustoffhandel zur Bauindustrie

SchwörerHaus steht heute für industrielles Bauen mit System – doch der Ursprung liegt im klassischen Baustoffhandel. Über Generationen entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter. Johannes Schwörer denkt Bauen nicht als Einzelprojekt, sondern als reproduzierbaren Prozess. Genau diese Perspektive hat SchwörerHaus zu einem der bekanntesten deutschen Fertighaushersteller gemacht. Konstante Reproduzierbarkeit sorgt außerdem für Widerstandsfähigkeit in einer kriselnden Branche.

Michél-Philipp Maruhn, Founder & Host des DIGITALWERK-Podcasts, und Johannes Schwörer, CEO von SchwörerHaus.

Warum Fertighaus heute Kontrolle bedeutet

Im Podcast mit Johannes wird klar, dass der größte Vorteil des industriellen Bauens die Exaktheit ist. Vorgefertigte Bauteile, eigene Werke und eingespielte Prozesse reduzieren Fehler und schaffen Kostensicherheit. SchwörerHaus baut so, dass das System auch einen schlechten Tag auf der Baustelle verkraftet. Das Ergebnis sind planbare Abläufe, kurze Bauzeiten und gleichbleibende Qualität.

Unternehmerische Verantwortung statt politischer Ausreden

Johannes positioniert sich klar: Unternehmergeist ist der Schlüssel zur Lösung der Baukrise. Statt auf Förderprogramme oder Schlagzeilen zu warten, setzt er auf Eigenverantwortung und Umsetzungskraft. Bürokratie sieht er als eines der größten Wachstumshemmnisse für Innovation im Bau. Gleichzeitig verteidigt er den Standort Deutschland aber auch und bekennt sich zu ihm:

Auch wenn Deutschland Probleme hat, es ist schon ein tolles Land, und uns geht es allen wahnsinnig gut hier. Ich finde, dass es sich lohnt, für dieses Land zu kämpfen und nicht die Segel zu streichen und zu sagen: Jetzt gehe ich irgendwo anders hin.

- Johannes Schwörer, CEO, SchwörerHaus

Mehrgeschossig, modular, seriell

Neben dem klassischen Einfamilienhaus treibt SchwörerHaus heute modulare und serielle Lösungen massiv voran. Hybridbauweisen aus Holz und Beton ermöglichen bis zu sechs Geschosse – effizient, schnell und skalierbar. Besonders bei Aufstockungen setzt das Unternehmen auf Module statt jahrelanger Baustellen. Das reduziert Belastungen für Mieter und beschleunigt dringend benötigten Wohnraum.

Bestand sanieren statt nur neu bauen

Ein zentrales Zukunftsthema ist die serielle Sanierung. SchwörerHaus kombiniert 3D-Gebäudeaufnahmen mit industrieller Vorfertigung, um Kosten und Risiken zu senken. Ganze Fassaden inklusive Technik entstehen im Werk und werden vor Ort montiert. So lassen sich Klimaziele erreichen, ohne dass Mieter ausziehen müssen – ein entscheidender Vorteil für Städte und Wohnungsbaugesellschaften.

Die Themen des DIGITALWERK-Podcast mit Johannes Schwörer im Überblick:

00:00 – Darum gehts in der Folge

03:45 – 75 Jahre SchwörerHaus: Die Familiengeschichte

09:20 – Vom Juristen zum Bauunternehmer

14:30 – 46.000 Häuser und eigene Werke

19:00 – Warum Fertighäuser Planungssicherheit bringen

22:00 – Baukrise, Politik und Bürokratie

30:55 – Einfamilienhaus: Zahlen, Einbruch, Realität

33:00 – Mehrgeschossiger Holz-Hybridbau

36:30 – Modulares Bauen & Dachaufstockung

39:50 – Serielle Sanierung als Schlüssel für den Bestand

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