Vom Backpacker zum Hostel-Imperium: Oliver Winters unglaubliche Story hinter a&o Hostels

Wie Oliver Winter aus einer Idee beim Reisen Europas größte Hostelmarke mit 32.000 Betten aufgebaut hat.

Wie aus einer Weltreise die Idee für a&o entstand


Oliver beschreibt im Podcast, wie ihn eine sechsmonatige Low-Budget-Weltreise nachhaltig geprägt hat. Besonders die Hostel-Kultur in Neuseeland faszinierte ihn, weil dort Menschen aus aller Welt unkompliziert zusammenkamen. Zurück in Berlin ließ ihn die Idee nicht mehr los, ein ähnliches Konzept auch in Deutschland aufzubauen. Damals glaubte allerdings kaum jemand daran, dass Hostels hierzulande ein funktionierendes Geschäftsmodell sein könnten.


Warum Banken die Idee zuerst ablehnten


Mit Anfang zwanzig entwickelte Oliver bereits Businesspläne und nahm an Gründerwettbewerben teil. Trotzdem bekam er von keiner Bank Kapital für sein Vorhaben, weil das Konzept „Hostel“ in Deutschland praktisch unbekannt war. Erst durch die zufällige Begegnung mit seinem späteren Geschäftspartner kam Bewegung in das Projekt. Gemeinsam eröffneten sie 2000 das erste a&o Hostel in Berlin-Friedrichshain mit 164 Betten.


Das Erfolgsgeheimnis hinter 32.000 Betten


Heute betreibt a&o Hostels mehr als 32.000 Betten in Europa und verfolgt dabei ein radikal effizientes Geschäftsmodell. Große Häuser mit durchschnittlich 800 Betten, zentralisierte Prozesse und Automatisierung sorgen dafür, dass die Preise niedrig bleiben können. Gleichzeitig setzt das Unternehmen stark auf eigene Immobilien und internes Bau-Know-how. Dadurch spart A&O Kosten und bleibt unabhängig von klassischen Projektentwicklern.


Wie a&o die Pandemie überlebt hat


Die Corona-Pandemie stellte das Unternehmen vor seine größte Herausforderung überhaupt. Zeitweise verlor a&o mehrere Millionen Euro pro Monat, während Reisen praktisch komplett unmöglich waren. Statt aufzugeben, entwickelte das Team kreative Lösungen und arbeitete eng mit Städten und Partnern zusammen. So entstanden neue Geschäftsfelder, die intern als „Alternative Business“ bezeichnet wurden und das Unternehmen durch die Krise brachten.


Warum Mittelstand und Netzwerke entscheidend sind


Oliver betont im Podcast mehrfach, wie wichtig belastbare Beziehungen für unternehmerischen Erfolg sind. Besonders in Krisenzeiten habe sich gezeigt, dass Partnerschaften auf Augenhöhe entscheidend sein können. Viele Eigentümer, Dienstleister und Partner unterstützten a&o während der schwierigsten Monate der Pandemie. Für Winter ist deshalb klar, dass nachhaltiges Wachstum nicht nur aus Zahlen entsteht, sondern vor allem aus Vertrauen und langfristigen Beziehungen.

Die Themen des DIGITALWERK-Podcast mit Oliver Winter im Überblick:

00:00 – Darum gehts in der Folge
02:03 – Vom Lehramt zur 6-monatigen Weltreise
05:40 – Die Geburtsstunde der Hostel-Idee in Neuseeland
08:15 – Der erste Getränkemarkt und das "Nein" des Mentors
11:36 – Startkapital: Wie man 100% Funding verhandelt
16:04 – Warum A&O die eigenen Immobilien besitzen will
20:43 – Baugenehmigungen: Deutschland vs. 8 Jahre Warten in Spanien
32:22 – Der 500 Mio. € Turbo: Private Equity Einstieg
51:32 – Der "Schwarzbau"-Skandal beim Oktoberfest in München
01:13:08 – Das Geheimnis hinter dem Namen A&O

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