February 3, 2026
Peter Gross Bau ist kein klassischer Baukonzern, sondern ein familiengeführter Mittelständler mit Geschichte. Das Unternehmen wurde 1885 gegründet und wird heute in vierter Generation geführt. Philipp hat den Betrieb früh übernommen und durch mehrere Krisen navigiert. Heute steht das Unternehmen bei über einer Milliarde Euro Umsatz und rund 3.800 Mitarbeitenden.

Im Podcast erklärt Philipp, warum mittelständische Unternehmen oft widerstandsfähiger sind als Konzerne. Entscheidungen werden schneller getroffen und Verantwortung liegt näher an der Baustelle. Statt starrer Vorschriften zählen Vertrauen und Unternehmenskultur. Genau diese Flexibilität hat vielen Mittelständlern das Überleben gesichert.
„Krise kommt aus dem Griechischen ‚Krisis‘ und heißt Wegscheide – zum Guten oder zum Schlechten. (...)
Der Einzige, der entscheidet, in welche Richtung man geht, ist man selbst.“
Ende der 90er Jahre erlebte die Bauindustrie ihre schwerste Krise. Die Branche halbierte sich, Konzerne verschwanden fast vollständig vom Markt. Auch Peter Gross Bau stand zeitweise vor der Zahlungsunfähigkeit. Doch statt abzuwarten, entschied sich das Unternehmen für eine komplette strategische Neuausrichtung.
Peter Gross Bau setzte früh auf Diversifikation über alle Sparten der Bauwirtschaft hinweg. Hochbau, Infrastruktur, Bahn, Umwelttechnik und Facility Management gehören heute zum Portfolio. Parallel erfolgte die Expansion aus dem Saarland in alle wichtigen deutschen Ballungsräume. Organisation, IT und klare Strukturen wurden zum Wachstumsmotor.
Philipp kritisiert im Gespräch offen das Unternehmerbild in Politik und Medien. Verantwortung für tausende Mitarbeitende werde häufig unterschätzt. Dabei sei Unternehmertum ein zentraler Stabilitätsfaktor für Deutschland.
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