March 24, 2026
MILES-CEO Oliver kam früh mit der Mobilitätsbranche in Berührung, als Smartphones gerade begannen, ganze Industrien zu verändern. Besonders die Kombination aus App-Entwicklung und neuen Geschäftsmodellen eröffnete völlig neue Möglichkeiten. Schon damals erkannte er, dass bestehende Carsharing-Lösungen zu kompliziert waren. Daraus entstand der Antrieb, Mobilität einfacher und digitaler zu gestalten.

Mit Mitte 20 gründete Mackprang sein erstes Startup und bündelte verschiedene Carsharing-Anbieter auf einer Plattform. Das Unternehmen wurde später verkauft und legte den Grundstein für seinen weiteren Weg. Nach einem kurzen Abstecher in die Beratung zog es ihn zurück ins operative Geschäft. 2019 kam er schließlich zu MILES – zu einer Zeit, in der der Markt hart umkämpft war.
„Also seit 2019 habe ich so kontinuierlich auf die Fresse bekommen.“
Kurz nach seinem Einstieg wurde Miles von der Pandemie getroffen, die das Mobilitätsverhalten komplett veränderte. Plötzlich standen Fahrzeuge still, während Kosten weiterliefen. Gleichzeitig entstanden aber auch neue Chancen, etwa durch sinkende Spritpreise und weniger Wettbewerb. Diese Phase zwang das Unternehmen, effizienter zu arbeiten und sich klar zu positionieren.
Miles setzt stark auf eigene Strukturen wie Werkstätten und Kundenservice, um Qualität und Kontrolle zu sichern. Diese operative Tiefe unterscheidet das Unternehmen von vielen Wettbewerbern. Gleichzeitig wird jede Entscheidung datengetrieben getroffen – von Fahrzeugtypen bis zur Expansion in neue Städte. So konnte die Flotte auf über 15.000 Fahrzeuge wachsen.
Für Oli ist klar, dass Carsharing ein zentraler Baustein moderner Städte ist. Weniger Autobesitz und flexiblere Nutzung stehen im Fokus. Dennoch bleibt der Markt komplex, insbesondere durch Regulierung und Infrastrukturfragen. Die Zukunft liegt im Mobilitätsmix – und genau dort sieht sich Oli mit Miles langfristig als Gewinner.
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